Gedichte & Musik

Bei den Proben. Foto: Alexandra Carambellas.
Proben. Foto: Alexandra Carambellas.

Gedichte und Musik über den Tod: Die Rockpoetry-Reihe «Todgesagt» beleuchtet das Tabuthema poetisch aus unterschiedlichen Winkeln. «Todgesagt» hat seinen Ursprung im Jahr 2008 in der Veröffentlichung der gleichnamigen Doppel-CD «Todgesagt». Die Gedichte werfen ebenso süffisante wie traurige und tiefsinnige Blicke auf die Themen Vergänglichkeit, Trauer, Abschied und letzte Ruhe.

2011 folgte die LP «Lieder zum Schluss» inklusive einer limitierten De-luxe-Edition mit Originalzeichnungen von Peter Radelfinger. Graber und seine Mitmusiker vertonten eine Auswahl der «Todgesagt»-Gedichte, arrangierten die Musik jedoch neu und komponierten die Stücke minimalistischer.

Die Gedichte

Die Gedichte aus der Feder von Jan Graber drehen sich um den Tod, die Vergänglichkeit, die letzte Ruhe und alles, was Menschen dafür tun, unsterblich zu werden – sei es durch Kinder, Kunst oder Krieg. Die Texte sind ebenso tiefsinnig wie sarkastisch, dann wieder nachdenklich und witzig.

Ich war Licht und
Reflektion.
Ich war Sinn
und wesentlich.

Aus: «Schattenklang»

Die Musik

Die musikalischen Wurzeln sind zwischen Pink Floyd und Tom Waits, Massive Attack und Heavy Metal zu verorten. Graber spannt den Bogen von minimalistischen, fast spartanischen Stücken bis hin zu ausufernden, epischen Sequenzen.

«Schattenklang»

2020 folgt mit «Schattenklang» das neuste Werk. Die 17 neue Gedichte sind vom Autor und Komponisten Jan Graber selbst eingesprochen worden. Aufgenommen wurde «Schattenklang» erneut im New Sound Studio von Tommy Vetterli. Die neuen Stücke entstanden in Zusammenhang mit der Friedhofstour «Letzte Worte – Konzerte für die Toten». Die Stücke handeln vertieft vom Jenseits, Abschied und von der Vergänglichkeit. Die Verstorbenen werden die Ersten sein, die die neuen Gedichte und Musik über den Tod live hören können.